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Lebenslösungen Der Treffpunkt für die allgemeine Diskussion.
Motto: Lebenslösungen finden mit Aura Soma, The Work und dem Maya-Kalender auf der Grundlage von "Ein Kurs in Wundern"

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Alt 30.05.2005, 22:52   #1
saskia
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saskia
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Hallo Meike, Hallo ihr alle!
Ich bin eine Tochter von einer von euch
Zur Zeit läuft alles SCHEIßE (wenn ich das so hier sagen darf.. Nicht unbedingt mit MIR, aber um mich herum, und das gehört ja auch zu MIR...!
"Mami" rät mir, "geh doch mal zu Meike, Spiegelarbeit"!
Spiegelarbeit, diese Gespräche,...,erklärt wurde mir es ja auch so gut es ging von ihr,hab ja immerwieder nachgefragt, aber trotzdem: "WAS IST DAS", "WIE IST DAS", "WOFÜR IST DAS", "HILFT ES (MIR)", "WIE GEHT DAS", "WAS IST DANACH", "IST MEIN PROBLEM GROß GENUG", "HALF ES EUCH", "WOBEI", ...??? Bisher "traute" ich mich nicht...! Aber ich will alles wissen!
Postet!
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Alt 30.05.2005, 23:13   #2
Marena
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Marena
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hallo saskia,

klasse, dass jetzt schon die töchter hier rein kommen.(das wünsche ich mir in 7 jahren auch ) )
kein problem ist zu klein.
und das spiegeln verrät dir immer einen teil von deiner geschichte im ganzen.
Spiegelarbeit ist z.T. lustig, oder auch natürlich ernst.

aber eins ist sicher bei meike- es wird dir spass bringen, dir selbt auf die spur zu kommen.
also wage es!
-denn es hilft auch immer

ich warte dann auf deinen bericht, wenn du dort warst.
wäre schön, deine erfahrungen uns mitzuteilen.

Grüsse aus Köngen
an Alle
Marena

[This message has been edited by Marena (edited 30 May 2005).]
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Alt 02.06.2005, 12:21   #3
Meike Lalowski
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Liebe Saskia, Du kannst Fragen stellen!! Großartig, denn da ist Leben drin und Bewegung und soviel Sehnsucht nach Dir!

Einen kleinen theoretischen Einblick findest Du hier. Aber ich kann mir vorstellen, dass Du es konkreter möchtest. Bist ja auch in einem Alter (wie meine Kinder), in dem wir gerade beginnen, eine erwachsene Vorstellung von uns zu entwickeln. Da verkleiden sich die Glaubenssätze oft als Salat und die Zutaten müssen noch tüchtig ausprobiert werden. Und es ist so wichtig, genau zu verstehen, was wir meinen, was wir für richtig und was für falsch halten. Und da kann es schon verwirren, wenn da so ein Angebot daherspaziert und sagt: lös mal alle Deine Glaubenssätze auf … (was übrigens auch nicht geht. Die verlieren ihre Macht von allein, wenn wir verstehen, woher sie kommen und wem sie dienen.)

Also: das Schöne an der Spiegelarbeit ist, dass sie zuerst einmal anderes leistet. Sie mach Dich mit Deinen Denkstrukturen bekannt. Sprich: vor allem mit denen, die Dir nicht bewusst sind. Und da wir am liebsten das nicht wissen wollen, womit wir nicht einverstanden sind, sind all diese Dinge gern tief versteckt. Aber eben doch nicht so tief, dass wir ihnen nicht auf die Spur kommen können.

Die „Scheiße drumherum“ ist der Wegweiser, denn bei anderen wissen wir sehr genau, was wir nicht wollen, nicht mögen, unmöglich finden. Sie als Spiegel zu nutzen heißt, versteckten Eigenkämpfen auf die Spur zu kommen. Nun sind diese Spiegel nicht eins zu eins, sie sind eher als Vergrößerungsglas zu verstehen. Wir sind nie genauso wie die anderen. Aber eben auch so. Und manchmal viel zu wenig so (wenn wir z.B. denken: ist die blöde ehrgeizig). Und manchmal auch einfach wundervoll, nämlich immer dann, wenn wir denken: ist die toll! (Sind wir nämlich auch).

In der Spiegelarbeit findet Beruhigung m Kopf statt. Wir sortieren, aus welchem Teil heraus wir gerade aufgeregt sind. Und das ist meist das innere Kind, das ungelöste Geschichten abgespeichert hat und sie immer wieder einspielt. Weil es Lösungen möchte, und zwar erwachsene. Und die Technik der Spiegelfragen hilft uns, genau zu unterscheiden, wer grad argumentiert und damit Chef vom Drama wird.

Wie Marena (Herzensgrüße nach Köngen!) es schreibt: sobald aus einer erwachsenen Perspektive die ganze Angelegenheit beleuchtet wird, gibt es auch viel Lachen und einfach Er-Leichterung - ist alles gar nicht so schlimm. Und es gibt immer einen anderen Weg als den scheinbar ausweglosen.

Und eines sei Dir noch zur Beruhigung geschrieben: Glaub mal nicht, dass wir erwachsener sind als ihr, die ihr gerade erwachsen werdet, bloß weil wir älter sind …

Ganz lieben Gruß, auch an Deine wunderbare Mutter und: Du bist willkommen, wann immer Du magst - persönlich oder hier mit weiteren Fragen!


------------------
Meike Lalowski



[This message has been edited by Meike Lalowski (edited 02 June 2005).]
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Alt 03.06.2005, 10:33   #4
saskia
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saskia
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Danke, hätte nicht gedacht dass hier gleich so viel dazu geschrieben wird!
Jetzt würde ich gern wissen, wie und wo so eine "Spiegelung" abläuft und: Ist es ein Einzelgespräch oder in einer Gruppe mit "fremden" zusammen, so, dass man sich austauscht, oder wie? Und wie sehen die Kosten dafür aus?
Diese Sache mit "dem inneren Kind" hört sich interessant an...

Grüße an alle!!
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Alt 04.06.2005, 14:03   #5
Meike Lalowski
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Meike Lalowski befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Daumen hoch

Liebe Saskia,

drei Möglichkeiten gibt es: kennenlernen - nutzen - trainieren.

Die einfachste ist, einen Spiegelabend zu besuchen (jeder dritte Dienstag in der Knorrstr. 28 - Kosten 10 Euro). Meist finden zwei Spiegelarbeiten statt, von denen immer alle etwas haben. Denn: es gibt keine Geschichte, die nicht meine sein könnte.

Dann kannst Du ein Seminar mitmachen, näherers hier . Die intensive Begegnung mit Technik und Erfahrung führt meist dazu, dass wir dieses Werkzeug mit nach Hause nehmen und es auch für uns nutzen können. Das will halt gern trainiert werden, darum hat es sich bewährt, wenn TeilnehmerInnen danach privat gegenseitig spiegeln, immer mal wieder, wenns brennt sowieso oder eben nur so.

Und für die hartnäckigen Fälle kann man Einzelstunden bei mir buchen. Da dauert eine Spiegelarbeit meist rund um eine Stunde, kostet 50 Euro. Und wer gern intensiv im Paket am Ball bleiben will, hat bei fünf Sitzungen eine umsonst, denn da kommt ja dann doch allerlei zusammen.

Soviel dazu. Von Deiner Mutter weißt du, dass ich bei Geldproblemen Lösungen anbiete, die es für jede(n) möglich machen, diese Arbeit zu nutzen.

Und zu guter Letzt: besuch mich einfach mal im Laden!


P.s.: Der Sache mit dem inneren Kind kommst du außer durch das Spiegeln sehr gut mit der Farbrose auf die Spur. Und das ist zwar nicht wirklich eine andere Geschichte, aber eine weitere ...
------------------
Meike Lalowski



[This message has been edited by Meike Lalowski (edited 05 June 2005).]
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Alt 10.06.2005, 08:27   #6
E.
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Liebe Saskia! Mir hilft die Arbeit mit Meike immer dann, wenn ich nicht weiß, wie ich mich bei einer verfahrenen
Situation verhalten soll, also wie ich auf andere/ auf etwas reagieren soll. Dieses "Beruhigung im Kopf" , die stattfindet habe ich als soo wohltuend empfunden! Immer wieder verblüffend zu merken, wie klar ich dann im Kopf bin und wie gut ich mich endlich entscheiden kann, etwas zu tun oder etwas zu lassen. Je nach Situation. Wie ein "Aha-Erlebnis" . Und dann kann ich auch endlich wieder lachen...ein wenig wie wenn die Wolken aufreißen und der Himmel dahinter wieder sichtbar wird. War ja immer da, dieser blaue Himmel, hatte ich vorher aber nicht gesehen....

Ich finde es schwer, über Spiegelarbeit zu schreiben, es ist so gut wenn mans ERLEBT!

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Alt 14.06.2005, 17:00   #7
saskia
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ich frag mich, warum wird "es" immer schlimmer, wenns doch schon sooo schlimm ist?
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Alt 16.06.2005, 09:43   #8
Meike Lalowski
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Liebe Saskia,

wenn es noch schlimmer kommt als es doch schon schlimm genug ist, dann stecken wir wirklich in einer sehr großen Herausforderung. Ich will Dich jetzt nicht langweilen mit solchen Gedanken, an was wir „schlimm“ messen können, denn wenn wir uns in dem Strudel der Gefühle befinden, ist das nur noch akademisch.

Aber vielleicht hilft es Dir, wenn ich Dir aus eigener Erfahrung sagen kann: wenn es noch schlimmer kommt als es schon schlimm genug ist, dann landen wir meist in solcher Hilflosigkeit, dass unsere alten Sicherheitssysteme nicht mehr greifen. (Wie: eine neue Haarfarbe, noch `ne Zigarette, Tagebuchfluten oder Freundinnenschulter oder Eßattacken oder oder oder …). Und genau in dieser Ohnmacht werden wir offen für neue Lösungen, vor denen wir bisher einfach Angst hatten. Weil wir glaubten, sie nicht zu meistern oder sie nicht zu überleben oder sie einfach nicht wussten.

Großer Schmerz (und der noch schlimmere erst recht) ist meist der Weg zu dem, was wir Gott nennen (ich nenne es auch gern Liebe) – und es ist der Weg zu unserer inneren Kraft. Denn Schmerzen der Gegenwart haben immer ihre Wurzeln in alten Geschichten. Und wenn wir es dann schaffen, dorthin zugehen, weil uns nichts anderes übrig bleibt, dann finden wir genau in den alten Wunden den Urgrund unserer Sicherheit und Selbst-verständlichkeit. Und glaube mir, immer wieder wird das Leben uns dorthin führen, denn es ist der Weg nach Hause.

Und noch etwas: Selbst wenn wir alt werden wie Kühe, die ja bekanntermaßen immer noch dazulernen müssen, so wie Deine Mutter und ich z.B.: diese Reisen durch schlimmer noch als schlimm hören nicht auf. Denn sie sind der Sinn des Lebens.

Liebe Grüße an Dich und einfach ganz viel Mut!


------------------
Meike Lalowski


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